2014

Hotel

Hotel

Raclet Inn

HD
Die magischen Buchstaben. Hamburg und Düsseldorf: die besten Städte der Welt, wobei natürlich Düsseldorf die klare Nummer 1 ist. Im medialen Bereich spricht man bei HD von High Definition. Dieses Qualitätsmerkmal trifft ebenfalls umso mehr auf diese beiden Perlen auf dem Globus zu. Düsseldorf ist grundsätzlich ja schon eine H-Stadt. Wir haben Heine, Heino und Hosen. Hamburg kann musikalisch nur Slime dagegen setzen und ein klein bisschen Hans (Albers). Und durch das Thema Hunde verliert Hamburg leider doch etliche Sympahtiepunkte aufgrund der manchmal nicht nachvollziehbaren Auflagen. Und im Krieg der Sterne stehen sich die Reeperbahn und die längste Theke der Welt wohl ebenbürtig gegenüber. Obwohl beide eher was für die Touristen sind als für Einheimische. Elbe und Alster sind natürlich das Tor zur Welt im Gegensatz zu Rhein und Düssel. Inzwischen kann aber die Rheinpromenade durchaus mit dem Jungfernsteg mithalten. Und das unbestrittene Tor, wenn auch zu einer anderen Welt, ist die Kö. Da hat nicht nur Hamburg nichts Vergleichbares.

Nichtsdestotrotz bleibt das H wie immer das Schicksal vom Altbier-Express. Nach schon zweimal Hannover und zweimal Heilbronn kommt endlich Hamburg an die Reihe. Klassenfahrten in die H-Städte sind und bleiben immer Highlights. Die Strahlkraft der Hanseperle wird allein schon dadurch deutlich, dass einige früher mit dem Auto anreisen und auch nach der Regatta noch bleiben.

Da leider der Taiwan-Cup im abgelegenen Allermöhe ausfiel, war die Lokalität Bobby Reich an der Außenalster um so schöner. Dank gutem Wetter und guter Verpflegung war die Regatta ein voller Erfolg. Leider hat es für unser Team immer nur zum zweiten Platz gereicht, Vizekusen sei gegrüßt. Lediglich bei der Langstrecke kamen wir als Erster ins Ziel. Aber muss man auch verraten, dass wir als Erster gestartet sind ? Nein, auch unser Durchschnittsalter von 48 Jahren bleibt geheim.

Die Regatta war also wieder rund. Die Siegerfeier lief erst etwas zäh an, was sicher vor allem am Fussball lag. Nach dem Elfmeterschießen konnte erst gestartet werden. Gut wir haben diesmal als Vierter kein Handtuch bekommen. Macht nichts. Danach hatte der DJ ein bisschen zu kämpfen bis die richtige Stimmung aufkam, aber die kam dann gewaltig. Inzwischen haben wir uns wenigstens den Ruf als die Feierbiester des Vereins erarbeitet. Kein Wunder, schließlich haben wir die Dancing Queen. Die verlorene Zeit durch Fußball wurde hinten angehängt, die Fete um eine Stunde verlängert. Trotz allen Bitten durfte der DJ nach 1.00 Uhr nicht mehr weiter machen. Man soll halt nicht aufhören, wenn es am Schönsten ist.

Im Hotel wurde trotzdem noch etwas leiser bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Also ist auch Hamburg nach Heilbronn ein Highlight der Vereinsmeisterschaft. Da braucht es schon erheblicher Anstrengungen, um dieses Wochenende noch mal in Düsseldorf zu toppen. Aber ein paar klitzekleine Ideen liegen ja schon einiger Zeit gut versteckt in der Schublade.
Ergebnisse:

Falscher Cup

Auch zum 15. Mal war Duisburg wieder eine Super-Regatta. Und das obwohl der Start bei uns dieses Mal nur mit Frust verbunden war. Trotz einer Bestzeit vom Vorjahr mit 1:09 war man der Meinung, uns im Sport-Cup starten lassen zu müssen. Das war eine reine crasse Fehlentscheidung. Denn zwischen Run- und Sport-Cup lagen leistungsmäßig kaum Unterschiede. Der einzige ersichtliche Grund für diese beiden Cup kann nur damit erahnt werden, dass möglich viele Profi-Teams (bei zwei Cups dann 12) auf die lange Final-Reise geschickt werden können. Am Ende fuhren wir Zeiten von 1:11 -1:13. Die Teams, die auch dreimal die Woche trainieren lagen dann bei 1:04 -1:06. Gut die hätten wahrscheinlich auch lieber einen gleichwertigeren Gegner gehabt als uns. So ist leider keinem geholfen wir hoffen auf Besserung im nächsten Jahr. Leider sind ja schon andere Düsseldorfer Vereine aus Duisburg abgewandert, weil eine durchaus gute Zeit von 1.04 -1:.05 im Profi-Feld in Duisburg halt nur für einen zweistelligen Platz reicht und damit der Einzug ins Finale über 1000 Meter nicht erreicht wird. Ein paar Kilometer rheinaufwärts reicht eine solche Zeit bei einer paralell stattfindenen Regatta immerhin schon zum Sieg.

Wir verbrachtenn ein Superwochenende am Diemelsee. Samstag wurden die Trainingseinheiten im Nebel abssolviert. Der Einstieg war immer vor dem Restaurant "Jack Sparrow". Ein Holländer hatte das Konzept Der Fluch am Diemelsee dorthin gebracht. Abends haben wir dort gegessen. Die Speisen waren eher deftig und es hat ein bißchen lange gedauert, aber die überall stehenden Figuren aus dem Film waren schon klasse und der Blick auf den See super. Sensationell war der ca. 7 Meter lange Hai, der vor der Terrasse aufgehängen war. Abends ging es dann noch zum Bowling. Beim Abschlußtraining am Sonntag gab es beim ersten Start eine nie dagewesene Aktion mit Knoppers. Die bleibt aber intern.
Insgesamt ein sehr schönes Trainingslager. Das wird garantiert wiederholt.

Der Fluch am Diemelsee

Zum Saisonabschluss gab es ein kurzes Trainingslager, wieder am Diemelsee. Nachträglich wurde noch das Boot mit Altbier und Killepitsch getauft. Im Anschluss folgte ein italienisches Training. Drachenboot als Gondel. Steuermann Reimund bekam originalgetreue Kleidung, alle anderen einen entsprechenden Hut. Die standesmäßige Musik war ebenfalls mit an Bord. Im Anschluß an das Training gabe es einen gemütlichen Abend am Kamin. Am nächsten Tag wurde erstmals die Slipanlage am Campplatz sehenswert genutzt. Der Trailer wurde ins Wasser gefahren und das Boot mit Steuermann und 2 Paddler genau darüber gesetzt und dann mit Besatzung an Land gezogen. Wieder ein tolles Wochenende, das im April 2015 wiederholt wird.