2005

Fakten

  • 2. Töppersee Drachenboot-Festival

  • 07.05.2005

  • 3. Platz Run-Teams

  • Gesamt 35 Teilnehmer

  • 3 Läufe

  • Zuschauer: 2000

Zeiten

Im trockenen Zelt

Im trockenen Zelt

das Team am Töppersee

Ergebnisse

Regatta verhagelt

Im Ziel

Im Ziel

der Töppersee am 7.5.05

Verdonnert zum Hageln
Da hatte sich Veranstalter Hanno Allar zu früh gefreut: Ich bin mit dem Verlauf der Regatta sehr zufrieden. Gestern hatten wir noch gedacht, daß alles wegschwimmt. Diesen Satz gab er so gegen ca. 15.00 Uhr in das Mikrofon des Moderator von sich. Danach kam es noch schlimmer. Zu dem böigen Wind und zwischenzeitlichem Regen gesellte ein toller Hagelschauer. Die kleinen spitzen Kügelchen taten richtig weh.
In weiser Voraussicht verzichteten wir auf die Einweihung unserer neuen Uerige-Hosen. So konnte jeder selbst entscheiden, wie vermummt er ins Boot wollte. Zu unserem Glück konnte wir alle 3 Läufe ohne Regen absolvieren. Trotzdem war der erste Lauf ein großer Reinfall. Kein Wunder: Saßen doch nur 16 Leute an den Paddeln. 2 hatten es gerade erst kurz vor dem Lauf bis zum Steg geschafft. Dementsprechend sahen wir nichts von unseren überaus starken Gegnern. Im zweiten Lauf brachten 4 Paddler mehr auch eine Steigerung von 3 Sekunden. Immerhin war unser Drachenkopf nun auf der Höhe der gegnerischen Boote, wenn auch nur am Ende. Im dritten Lauf verloren wir nur knapp gegen die Energie Dragons. Die Flying Turbos waren an diesem Tag einfach unerreichbar. Beide Teams waren auch wesentlich schneller als die meisten DKV-Teams der NRW-Trophy. Und nur der Rote Drache aus Mülheim war noch schneller unterwegs als die Turbos.
Im großen und ganzen konnten wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Im Gegensatz zu vielen Teams der Fun-Sport-Klasse hatten wir uns wenigstens fair angemeldet.
Aufgrund des schlechten Wetters hatten wir uns schon früh einen Platz im großen Zelt gesichert. Im Laufe des Tages schaffte es der Wind tatsächlich, einen Bolzen aus einem 4 m hohen Rohr heraus zu schießen. Das Rohr mußte per Hand festgehalten werden, damit es nicht auf die Tische knallte. Der herbei gerufene Chef der Anlage kam dann mit kleinen Leiter, kletterte weiter und beseitigte den Schaden.
Ansonsten hatten sich die Salomon-Herholz-Samurais wieder viel Mühe mit ihrer Regatta gemacht. Alles perfekt bis auf das Wetter. Die ein oder andere Mannschaft gab aber am Ende auf, weil die Pavillons weggefolgen waren. Schade.
Auch die Tombola barg einige tolle Preise. Heike gewann neben einen Reiseschirm, einem Backgammonspiel auch noch zwei Gutscheine vom Kanu-Club Homberg-Gert zum Ausprobieren aller Wassersportarten. Da können wir aber gespannt sein auf Wildwasser-Kanu.
Bei der Siegerehrung war die Stimmung wieder bombig. Und das obwohl HD only kaum auffiel. Die haben nur ihre B-Mannschaft geschickt. So haben sie einen Ruf zu verlieren.
Für den dritten Platz bekamen wir unseren bisher größten Pokal.

Fakten

  • 6. Innenhafen Fun-Regatta

  • 19.06.2005

  • 7. Platz Profi-Teams

  • Gesamt ca. 160 Teilnehmer

  • 4 Läufe

  • Zuschauer: 200.000

1000 und 1 Meter

Finale

Finale

1000 harte Meter

Die größte Drachenboot-Regatta der Welt sollte es diesmal in Duisburg sein. Ein entsprechender Antrag wurde von der Kanu-Gilde an das Guisnnes Buch der Rekorde gestellt. Zudem fand zeitgleich das Hafenfest statt, also 2 Mammutveranstaltungen gleichzeitig. Dementsprechend waren auch die Besucherzahlen. Laut Presse ca. 200.000.
Wer von uns nach 9 Uhr anreiste, hatte schon Probleme mit dem Parken. Trotz wechselnder Bootsbesatzung hatten wir uns diesmal vorgenommen, das 1000 Meter Finale zu erreichen. Das sollte nicht einfach werden. So gab es diesmal nicht die Sonderklasse des DKV, die NRW-Trophe. So mußten wir uns mit Teams wie dem Roten Drache, Osterfelder Sterne und den Tabaluga Dragons aus dem DKV-Bereich messen. Hinzu kamen die megastarken Flying Turbos, die bekannten Energy Dragons, sowie die Wasserteufel.
Leider wurde der König Pilsener Cup mehrmals ungemodelt. Von 10 Teams wurden dann 3 als Fun-Sport-Teams gewertet und die anderen 7 als Profi-Teams. Leider hatten die Wasserteufel bei der Anmeldung geschummelt und nicht ihre wahre Stärke angegeben. Das hätte fast zum Ausschluß geführt.
Mit unseren Zeiten konnten wir zufrieden sein. Am Ende sprang ein guter 6. Platz heraus. Die Temperaturen verlangten uns viel ab. Kräftezehrend war das 1000 Meter Finale. Beim nächsten Mal haben wir hoffentlich etwas mehr Erfahrung bei den Wenden. Die Zeiten, die wir dabei verloren hatten, waren nicht mehr aufzuholen auf der Gerade. So wurden wir leider nur Siebter von 7 Team.
Einen besonderen Spaß gab es auch noch: Bei unserem dritten Lauf mußten wir uns den Weg durch 11.000 Plastik-Enten auf dem Weg bahnen. Da am Ufer und zu Hause ja diverse Kinden und Hunde wartete, mußten einge der Enten eingefangen werden. So fühlten sich uns wie Herr Müller-Lüdenscheid in seiner Badewanne. Und eins kann ich sicher sagen: Onyx hat sich über seine Ente am meisten gefreut.
Die Kanu-Gilde hatte wie gewohnt eine sehr gute Regatta auf die Beine gestellt. Jetzt haben sie auch noch 2 neue Boote. Lediglich die Einteilung der Cups konnte noch mal überdacht werden.

Fakten

  • 10. Düsseldorfer Drachenboot-Regatta

  • 25.06.2005

  • 3. Platz

  • Gesamt ca. 90 Teilnehmer

  • 3 Läufe

  • Zuschauer: 10000

Zeiten

ABE

ABE

vor der Kaimauer

Ergebnisse

Jubiläum

Von oben

Von oben

auf der Brücke

Zum zehnten Male haben die Stadtwerke nun die Regatta veranstaltet. Und ohne Stadtwerke hätte es uns nicht gegeben. Die Veranstaltung hat sich immer noch das Prädikat gut bis sehr gut verdient. Allerdings machen inzwischen Städte wie Duisburg eine bessere Regatta. Wenn die Stadtwerke auch noch einen wirklichen sportlichen Wert durch diese Veranstaltung schaffen würden, wäre es durchaus möglich, mit diesem hohen Gesamt-Etat die beste Regatta Deuschlands, wenn sogar Europas zu organisieren.
Denn eine Fun-Regatta ist das schon einige Zeit nicht mehr. Die Profis und Halbprofis sind da. Das spiegelt sich schon seit einiger Zeit in den Leistungen wieder. Statt diese Sache tot zu schweigen, kann man durchaus die Gelegenheit nutzen, als Förderer des Sports, die Startfelder zu unterteilen. Woanders gibt es auch die Klassen Fun, Fun-Sport und Run. Dadurch gibt es noch mehr Sieger. So haben auch die Verkleideten Chancen um den Sieg mitzufahren. Um die Regatta der Business-Teams zu gewinnen, reicht 2-maliges Training pro Woche kaum noch.
Ein völlig neuer Aspekt ist mit Sicherheit die Brücke. Darauf kann man super sehen. Einge sprechen schon von der Drachenboot-Arena. Leider ist dadurch von den anderen Seiten die komplette Strecke nicht mehr einsehbar.

Leider gibt es inzwischen einige komische Entwicklungen. Wie aufgebracht waren die Teilnehmer aus der Autobranche als sie aufgefordert wurden, ihr Teamfähnchen zu entfernen, welches auf dem Tisch stand. Schließlich hätten sie für diese Werbung nicht bezahlt. Nichtsdestotrotz nahm diese Firma bereits zum 10. Mal teil. Die Fahne war immer dabei. Ähnlich erging es auch dem Team eines Suppenhersteller, der als neuer Hauptsponsor der Regatta im Gespräch ist. Und was ist aus dem Teamleiter geworden, der mit seinem Kneipen-Team bei einer besonders schnellen Zeitung angeheuert hatte. Ihm wurde von einem Regatta-Veranstalter aus dem Medienhafen gesagt, er könne jetzt gehen, weil er nicht mehr gebraucht werde.
Bedingt durch den Regen war es in diesem Jahr schwer, schnelle Zeiten zu erzielen. Die Bestzeiten resultieren eigentlich alle aus dem ersten Lauf, der noch bei bestem Sonnenschein stattfand. Danach konnte nicht nur wir mit unsere Ersatz- und Austausch-Mannschaft pullen wie wir wollten, es wurde einfach nicht schneller. Ob man als sportlich ambitioniertes Team weiterhin mit Schwimmwesten starten soll, bleibt Ansichtssache. Zumindest kann man doch erwarten, sich jeder wenigstens ein Paddel in seiner Länge aus einer Tonne aussuchen kann. Schließlich liegen auch nicht 20 Schwimmwesten im Boot, die irgendeinem Durchschnitt entsprechen und die jeder kann anziehen.

Fakten

  • Essener Drachenboot-Festival

  • 03.07.2005

  • 4. Platz

  • Gesamt 72 Teilnehmer

  • 4 Läufe

  • Zuschauer: 5000

Zeiten

Das Comeback

Einfahren

Einfahren

zum Start

Von 1997 bis 2001 war die Regatta in Essen immer fester Bestandteil in unserem Veranstatlungskalender. Erst als danach auf dem Baldeneysee gar nichts mehr stattfand und der Veranstalter wechselte, waren wir dort nicht mehr gestartet. Umso grandioser verlief unser Comeback 2005.
Wie oft in Essen erwartete uns das beste Wetter. Nach kurzer Zeit gab der Veranstalter dann doch noch die Erlaubnis einen zweiten Pavillon aufzubauen. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Zuschauer vorbei. Selbst die Tribüne neben der Regattastrecke war gut gefüllt. Etwas mehr Chaos gab es hingegen auf dem hoffnungslos überfüllten Parkplatz.
Zuerst gab es einen Qualifizierungslauf. Danach wurden die Teams in 2 16er Gruppen nach Leistung geteilt. Wir fuhren als Vollgas-Team mit im großen A-Pott, wurden aber gesondert gewertet.
Im ersten Lauf fuhren wir mit Unterstützung einiger Düsseldrachen die 3. Beste Zeit heraus. Das zeigte, daß wir uns in der richtigen Klasse angemeldet hatten. Die vier Vollgas-Teams waren allerdings schon für das Finale gesetzt. So galten die beiden Zeitläufe also nur zum Warmfahren. Dank weiterer Unterstützung von HD only konnte wir uns um fast 2 Sekunden steigern. Da Lippeschreck und Samurais aber in den Vorläufen noch 2-3 Sekunden vor uns lagen, zeichnete sich schnell das Duell um den 3. Platz mit dem Edelstahlblitz ab. Diese lagen mal vor uns, mal hinten uns. Im Finale hatten sie dann knapp die Drachennase voraus. Die Rückkehr zum Steg wurde zur triumphalen Demonstration. Alle vier Teams fuhren im Päckchen zurück. 3 Teams gaben ihre Schachtrufe zum Besten. Als Harald ihnen dann zurief, das sie 5 Sekunden Zeitstrafe bekämen, wenn sie keinen Schlachtruf hätten, fingen sie spontan an zu singen. Diese Gesänge wurden schon bei ihrer Team-Vorstellung im Internet erwähnt. Nun war es live. Am Ende sangen alle Teams zusammen. Die die nicht paddelte mußten, klopften mit den Paddeln im Rhythmus mit.
Bei der Siegerehrung erhielt jedes Team eine leere DVD-Hülle. Hier kommt später noch per Post das Video von der Regatta. Jedes Team bekam auch noch eine Urkunde und die Ersten einen kleinen Pokal. Bei der Urkunde hätte man sich etwas mehr Mühe machen können. Das ist aber mein einziger Kritikpunkt bei der Regatta.
Zwischenzeitlich gab es ein Promminenten-Rennen. Die Fußballer von Schwarz-Weiß Essen kippten mit Boot schon nach 30 Metern um. Steuermann Josef Peppinghage kletterte daraufhin auf das umgekippte Boot und drehte es durch Gewichtsverlagerung. Das war wrklich eine Weltklasseleistung. Einige unsere Steuerleute würden das gerne mal am UBS üben.

Fakten

  • 8. Weserdrachen-Cup

  • 26.-28.8.05

  • Kurzstrecke Open: 3 Teilnehmer, 2. Platz, 4 Läufe

  • Langstrecke Open: 3 Teilnehmer, 2. Platz, 1 Lauf

  • gesamt Teilnehmer: 96

  • Zuschauer: 20.000

Zeiten

August 2006 in Minden

August 2006 in Minden

Heiße Duelle mit der KSG MInden und dem Sport-Club Hannover

Ergebinisse

Das Gesicht des Tages

Leider fing das lange Wochenende in Minden für einige nicht gut an. Je später man losfuhr, desto mehr stand man auch im Stau. Einige brauchten so für die Anreise 5 Stunden. Die Konsequenz: Wer nächste Jahr wieder mit will, sollte sich einen Tag Urlaub nehmen und rechtzeitig losfahren. Aber auch im Dunkeln bekommt man ein Zelt aufgebaut. Oder man sucht sich vorher schon eine Pension, die nur 100 m von der Weserpromenade weg ist.
Personell kamen wir durch Absagen leider nur auf 15 Paddler. Und wie es sich für eine Open-Meldung gehört, waren 7 davon Frauen.
Nach verschlafenen ersten Rennen, in dem wir nur Letzter wurden, steigerten wir uns kontinuierlich. Der Sport-Club Hannover war diesmal von Anfang an zu schnell für uns. Aber die KSG Youngster wurde ein ums andere Mal bezwungen. Unsere Zeiten waren auch insgesamt besser als im Vorjahr. Am Abend kämpften wir dann noch mit einem Mindener als Verstärkungen gegen die 2000m an: Erfolgreich. Über 30 Sekunden waren wir schneller als im Vorjahr. Das hieß Silber in der Open-Klasse. Überhaupt waren über diese Distanz nur 5 Teams wesentlich schneller als wir. Zwei weitere lagen nur eine Sekunde vor uns. Das muß man als großen Erfolg werten. Eine geschlossene Team-Leistung, wo jeder für jeden alles gibt, brachte uns zwei Silber-Plätze ein. Es geht auch ohne die großen Stars. Dadurch wird das Boot nicht schneller. Aber man hat den ganzen Tag wesentlich mehr Ruhe und eventuelle Niederlagen machen auch Spaß.
Leider gab es am Sonntag das übliche Theater im Finale. Klar hat unser Steuermann die Bahnen gekreuzt und sich neben die KSG Youngsters gesetzt, aber was können wir dafür ? Es war immerhin ein offizieller Steuermann der KSG. Muss man deshalb wirklich als Ausrichter für sein Heim-Team Protest einlegen, der dann noch zurück gezogen wird, bevor die Boote an Land sind ? Und hat dieser Protest auch 50 Euro gekostet ? Oder ist er für die Veranstalter-Teams umsonst. ?
Man kann Minden immer wieder als die beste Regatta des Jahres bezeichnen, aber in der Open-Klasse muß sich die Jury wirklich mal fragen, ob jedes Jahr so was nötig ist. Ich würde als Gastgeber solche Entscheidungen nicht treffen. Da hätten die Gast-Teams immer Vorrang.
Nichtsdestotrotz kommen wir nächstes Jahr gerne wieder. Eben weil es uns in Minden so gut gefällt. Vielleicht im nächsten Jahr mit Damen, Fun- und Run-Team.
Immer wieder hören wir, dass im Minden Russen Randale machen. Ein kleiner Aufruf: Also liebe Russen in Minden, wenn ihr das jetzt lest, dann kommt erst besser gar nicht bei uns vorbei. Unser Zelt-Lager wird von unseren Hunden bestens bewacht.
Und wenn einer morgens nach dem Aufwachen nicht so toll aussieht, macht das ja gar nicht. Sollte man dann sein eigenes Zelt nicht mehr finden, kann man eine Pflegestufe beantragen. Und zum Gesicht des Tages reicht es halt immer.

Fakten

  • 6. Kanu-Gilde-Altbier-Express-Cup

  • 24.09.2005

  • 3 Läufe

  • Teilnehmer: 4

  • Zuschauer: 2000

Zeiten

Ergebnisse

1. Flying Turbos
2. Wanheimer Kanu Gilde
3. Altbier-Express
4. HD only

Bier für Vier

Vier Teams gingen diesmal im Duisburger Innenhafen zum Abpaddeln an den Start. Vorher hatte die Kanu-Gilde noch die Steel-Regatta veranstaltet. Durch diese Veranstaltung kamen auch wir in Zeitverzug. So wurde ein Vorlauf kurzfirstig gestrichen. Das tat dem Ganzen aber keinen Abruch. Die Freunde von Rhein und Ruhr schlugen wie immer gemütlich ihre Zelte auf. Außer HD only. Die hatten kein Zelt und mußten auf ihren Bierkästen sitzen. Die Kanu-Gilde vertilgte die Suppe wieder literweise. Diese war wohl von Erasco wie man später erfahren konnte. Ob es an der Suppe lag, daß am Ende knapp Platz 2 heraussprang ist nicht genau überliefert. Aber hätten sie ihren Arzt oder Apotheker oder gar den Spochtwart gefragt, der hätte ihnen bestimmt die Suppe aus Düsseldorf-Reisholz empfohlen.
Leistungsmäßig waren alle vier Teams eng beieinander. Das gab es vorher noch nie. Allerdings wurden die Paddler auch gleichmäßig auf alle Boote verteilt. Erst im Finale gab es einen größeren Leistungsabfall zwischen kleinem und großem Finale. Aber es war bekannt, daß einige Star-Paddler sich auf den Weg ins nahe gelegene MSV-Stadion gemacht hatten.
Wie leider viel zu oft in diesem Jahr holten auch diesmal die Flying Turbos wieder den knappen Sieg vor der Kanu-Gilde. Im kleinen Finale, dem Duell der Giganten, wurden die Verhältnisse vom Vorjahr wieder zurecht gerückt. Der Altbier-Express (United Dragonboat Team: Sex, Drugs + Drachenboot) bezwang HD only (Betty Ford All Stars) klar mit 2 Sekunden. Damit hat sich gezeigt, daß der Vorjahressieg nur eine Eintagsfliege war. Obwohl es diesmal Glaspokale gab, die eigentlich zum Trinken einluden, blieb der Jägermeister aus.
Im nächsten Jahr heißt es wieder auf ein Neues.

Fakten

  • 2. Mülheimer Herbst-Cup

  • 01.10.2005

  • 3. Platz Open Sport

  • 2 Läufe

  • Zuschauer: Hunderte

Zeiten

Rechts: der ABE

Rechts: der ABE

Links: der Rote Riese mit dem Terror-Team

Ergebnisse

Jagd auf Roter Riese

Die Glorreichen

Die Glorreichen

Sechs

Bereits zum zweiten Mal nahmen wir am Mülheimer Herbst-Cup teil. Das anfangs schlechte Wetter konnte wir durch unseren Pavillon kompensieren. Der MKV hatte uns in die höchste Startklasse, nämlich Open Sport, gesetzt. Mit fünf Teilnehmer wurde 2 Läufe gefahren. Die Zeiten wurden addiert. Unser erster Lauf bei schlechtem Wetter ließ uns die Drachenjäger und den KC Friedrichsfeld knapp schlagen. Keine Chance hatten wir gegen unser altes Terror-Team, denn die saßen im roten Boot mit dem Namen "Roter Riese" Ebensfalls lagen noch die Weizen-Burlis vom KC Herdecke vor uns. Wie immer war es sehr anstrengend. Das lag zum Teil an der Bauart des Bootes und zum anderen daran, daß die Strecke nur in über 10 Sekunden länger als im Drachenboot geschafft werden kann. Und ganz besonders am fehlenden Frühstück eines Paddlers.
Im zweiten Lauf, der leider erst nach 6 Stunden stattfand, haben wir alles anders gemacht. Ob es wirklich besser war, wagte ich zu bezweifeln. Zeitlich waren wir fast 4 Sekunden schneller unterwegs. Das könnte aber durchaus am Wetter gelegen haben, denn die Abstände zu den anderen Teams blieben fast gleich. Vom Gefühl her lief das Boot aber besser. Hatten wir doch diesmal die längeren und breiteren Canadier-Paddel benutzt und die Sitzordnung ein wenig variiert.
Diesmal gab es Platz 2. Das Terror-Team legte aber Protest ein wegen Frühstart. Sie waren durch zu spätes Losfahren vom ersten auf den letzten Platz zurück gefallen. Da sich nachher weder Starter noch sonst wer daran erinnern konnten, wurden das Terror-Team mit den Weizen-Burlis zusammen auf den ersten und wir auf den zweiten Platz gesetzt. Vorangegangen war eine Teamleiterberatung. Auch bei der Addition beider Zeiten lag das Terror-Team noch 4 Hundertstel vor uns. Bei der Siegerehrung bekam jeder Paddler eine MKV-Pin mit Karte.
Am Ende wurde es noch richtig schön in Mülheim. Das lag nicht nur am Wetter.
Die Preise waren wieder sagenhaft zivil. So konnte sich wirklich jeder satt essen. In 2 Jahren sind wir wieder dabei.

Fakten

  • 1. Bojen-Cup 2005

  • 15.10.05

  • Saisonabschluß

  • 6 Teilnehmer

  • Langstrecke (ca. 2050m)

  • 3. Platz

  • 1. Lauf

  • Zuschauer: Ein paar Hundert

Zeiten

Die Zeitnehmer

Die Zeitnehmer

Ergebnisse

Erstes Langstrecken-Rennen in Düsseldorf

Erstmals fand in Düsseldorf ein Langstrecken-Event für Drachenboote statt. Dem Ruf von Altbier-Express und Rheindrachen waren alle Teams vom Unterbacher See, sowie die Ratinger Biber, gefolgt. In Minden wurden bei jeder Regatta die 2000m gefahren. Allerdings traute sich bis zum Jahr 2005 kein Düsseldorfer Team an die Strecke. Das sollte sich dann aber ändern. So begann Anfang August das Spezial-Training für die Langstrecke. Zum Glück gab es den Landvermessungs-Experten Thomas, der sich auch die Mühe machte, alle möglichen Entfernungen des Unterbacher Sees genau festzuhalten. Die Strecke zwischen den Bojen 1, 2, 3 und 5 ergab eine Strecke von ca. 2050- 2066 Meter. Dort wurde für Minden trainiert. Doch warum sollte man auf dem Heimatgewässer nicht auch so eine Distanz als Wettkampf fahren ?
Gesagt, getan. Am 15.10.05 war es dann soweit. Die 6 Teams starteten in 2er-Gruppen mit 2 Minuten Abstand. Dabei wurde auch berücksichtigt, daß es vier "Profi-Teams" und 2 "Halbprofi-Teams" gab. Wie erwartet machten die Profi-Teams den Sieg unter sich aus. Fei Long konnte sich den Sieg sichern. Den Outfit-Preis hätte die Awista für das schönste Boot gekommen können. Klasse, wie das 9 Jahre alte Boot wieder aufgemotzt wurde. Das gemischte Boot ABE/Rheindrachen mußte kurzfristig noch ein paar Ausfälle verkraften. So reichte es immerhin noch zum 3. Platz.
Für die rund 140 anwesenden Personen war der Grillplatz fast schon zu klein. Schließlich ließen auch noch viele Segler ihre Boote zu Wasser. Zwischenzeitlich mußten auch die Autos, die nicht direkt ein- oder ausladen, das Gelände ebenso wie alle Hunde verlassen.
Als sportlichen Anreiz bekamen alle Teams einen Pokal und eine Urkunde. Leider hatten wir die Zeiten ohne Zehntel-Sekunden gemessen. So lagen am Ende 2 Teams auf dem 5. Platz. Die Biber ließen der Sparkasse dann den Vorzug und nahmen freiwillig den etwas kleineren Pokale mit in die Nachbarstadt.
Nach der Siegerehrung wurde dann auch der gemütliche Teil offiziell eingeläutet. Einige hatten sich diesem ja schon direkt nach ihrem Lauf gewidmet. Gegen 20.30 Uhr verließen auch die Letzten den See.
Eine Wiederholung ist fest eingeplant. Wenn im nächsten Jahr mehr Boote da sind, kann man auch den sportlichen Teil forcieren. Dann könnten 3 oder 4 Boote mit einer Minute Abstand in die Verfolgung gehen. So wird es richtig spannend. Auch könnte man noch Boje Nummer 4 einbeziehen. Dann wäre die Strecke ungefähr 3300 m lang. Allerdings ist bei noch mehr Teilnehmern und Freunden der offizielle Bootshafen-Betrieb kaum noch zu bewerkstelligen. Schau mer mal.