2002

Fakten

  • 3. Duisburger Innenhafen-Fun-Regatta

  • 16.06.2002

  • 10. Platz (12 Teilnehmer im Profifeld)

  • Gesamt: 100 Teilnehmer

  • 3 Läufe

  • Zuschauer: 100.000

Zeiten

Endlich sind wir Profis

Da wir in diesem Jahr sonntags starten wollte, packte uns die Kanu-Gilde mit uns Profi-Feld. Um es vorweg zu nehmen: Dort waren wir mit den beiden hinter uns plazierten Mannschaften falsch aufgehoben. Leider mußten wir uns im strömenden Regen auf nach Duisburg machen. Dementsprechend sah auch diesmal der Team-Platz aus. Da wir später kamen, wurden die Sitzgelegenheiten etwas knapp. Nach den ersten Sonnenstrahlen verlegten wir unser Team-Quartier auch auf den Asphalt-Weg. Dabei war es egal, ob wir die Drachenboot-Europameister ein wenig beim Warmlaufen gestört haben. Zumindest hatten wir einen hervorragenden Blick auf die Aerobic-Aktivitäten der Flying Turbos. Die hatten sogar extra Panzerschränke zum Verstauen ihrer Holzpaddel. Unsere guten Vorjahreszeiten konnten wir nicht bestätigen. Dafür hatten einige Leute auch zu wenig trainiert. Wenigsten konnten wir uns von Lauf zu Lauf immer um eine Sekunden steigern. Aber gegen Mannschaften wie Wash & Go hat man nicht die geringste Chance. Die sollen immerhin auch im Winter 4x pro Woche im Boot trainieren. Dementsprechend perfekt fahren die auch. Allerdings: Wenn ich so gut wäre, würde ich nicht mehr bei Fun-Regatta starten, auch nicht im Profi-Feld, sondern eher bei der Deutschen Meisterschaft. Daß wir das 1000m-Verfolgungsfinale nicht erreichen würden, war schon vorher klar. Nach drei Vorläufe quälten sich mehr oder weniger alle Mannschaften über dieses Distanz, ganz besonders Eickhoff, die sich nur als Sechster und Letzter dafür qualifizieren konnten. Anders das Team Wash & Go. Die legten im Finale noch mal richtig drauf und ließen sogar den Zweiten noch 12 Sekunden hinter sich. Wäre die Strecke noch länger gewesen, hätten die wahrscheinlich noch überholt. Wir wissen aus dem Vorjahr ja noch zu gut, wie anstrengend 500m nach 3 Vorläufen sein können.
Mit unseren Zeiten wären wir am Sonntag immerhin noch in die Finalläufe bei den Fun-Cups gekommen. Am Sonntag hätte es selbst dazu nicht gereicht, unter die ersten Sechs zu fahren. Da muß vielleicht im nächsten Jahr wieder mal ein bißchen mehr die Spreu vom Weizen getrennt werden.
Ansonsten hatte die Kanu-Gilde wieder alles bestens organisiert. Das Wetter war gut, der Zeitplan wurde weitgehends eingehalten und das Gelände ist nach wie vor opitimal. Dieses Jahr konnte man auch T-Shirts erwerben. Einige bekamen ihren obligatorischen Sonnenbrand.
Nach wie vor ist für mich der Innenhafen die beste Regatta der Saison. Da habe ich mir auch schon etwas ausgedacht, um das zu würdigen.

Fakten

  • 9. Bergischer Drachenboot-Cup

  • 30.06.2002

  • 7. Platz (Teilnehmer 26, gesamt ca. 60)

  • 3 Läufe

  • Zuschauer: 5000

Zeiten

Im Finale

Diesmal traten nur 26 Teams zum Firmen-Cup an. Lutz Pierlings von den Wupperdrachen hatte uns freundlicherweise einen Pavillon reserviert. Danke. Die Frauenquote konnten wir schon wieder aus eigenen Kraft erfüllen. Vor dem großen WM-Finale sollten wie viele Vorrundenläufen ausgetragen werden, wie nur möglich. Unseren ersten Lauf haben wir gleich ein wenig verpatzt. Allerdings fuhr unsere Steuerfrau ein klein wenig Zick-Zack. Im Ziel fuhren wir doch glatt über die Boje. Die Zeit war dementsprechnend nicht nach unseren Erwartungen.
Im zweiten Lauf wurde zwangsläufig ein bißchen umgestellt. Da die Start-Zeiten flexibler waren, schaffte es nur einer nicht, im Boot zu sitzen. Reimund übernahm dann erstmalig im Rennen das Steuer und zeigte, wie ein guter Steuermann sein muß. Wir paddelten trotz 2 Mann weniger eine gute Zeit. Diese brachte uns immerhin Platz 5. Die Super-Zeit aus dem Vorjahr konnten wir nicht wiederholen. Leider ist der See in Beyenburg immer mehr ein Ärgernis. Die Bahn am Ufer ist wohl doch ein großer Vorteil. Dort schießen Mannschaften am Ende immer tierisch noch vorne, obwohl sie die ersten Meter dauernd enorm zurückliegen. So landen Teams noch weit vorne, die kaum einheitlich paddeln. Leider sind wir nun so weit leistungsmäßig fortgeschritten, daß wir uns über sowas schon ärgern.
In der großen Pause schauten die meisten Fußball. Leider hatten wir weniger Grund zu jubeln.
Am Ende reichte unsere zweite wesentlich bessere Zeit zum kleinen Finale. Dort konnten wir aber nur den dritten Platz belegen. Immerhin lagen die Teams so eng zusammen, daß fast Hunderstel über den Einzug in diesen Lauf entschieden. Insgesamt können wir aber mit unserer Leistung zufrieden sein. Es saßen ja auch Neulinge im Boot. Unsere neuen T-Shirts wurden ebenfalls eingeweiht.
Dank der Fußball-WM war es diesmal in Beyenburg nicht so voll wie gewohnt. Als Präsent bei der Siegerehrung gab es einen Schlüsselanhänger mit Band. Auch eine schöne Idee.

Fakten

  • 6. Mülheimer Drachenboot-Festival

  • 14.07.2002

  • 5. Platz (16 Teilnehmer, gesamt 138)

  • 3 Läufe

  • Zuschauer: 80.000

Zeiten

Kleine Mülheim ganz groß

In diesem Jahr konnte die Ruhrwacht mit neuem Teilnehmerrekord glänzen. Alles war wie gewohnt bestens organisiert. Allerdings finde ich, daß man mit 128 Mannschaften aber absolut an die Grenzen des Machbaren gekommen ist. Wie jedes Jahr werden verschiedene Pokale ausgefahren. Hier bei sollte man in Zukunft aber ein bißchen Wert auf die Leistungsfähigkeit der einzelnen Teams legen. So gibt es doch seit Jahren die Seriensieger Kopiercenter Paulsen und MKV, die auch immer die absoluten Bestzeiten fahren. Diesbezüglich gab es im Gästebuch der Ruhrwacht ja schon einige Diskussionen.
Wir starteten wie immer in der Open-Class. Nach schwachen Anfang konnten wir uns aber doch steigern. Am Ende erreichten wir nur haarscharf das kleine Finale. Dank an EON, die nach ihrer ersten guten Zeit dann wohl ein bißchen zuviel getankt hatten. Die Teams auf den Plätzen 6 und 7 hatten nur eine Zehntel Sekunde Vorsprung. Diese darf jedoch aufgrund der handgestoppten Zeiten durchaus angezweifelt werden. Daß MKV, die Feuerwehr und das Autohaus Styrenburg, sowie die Kanu-Gilde besser sein würden, war mal wieder von vorherein klar.
Im kleinen Finale drehten wir den Spieß wie im Vorjahr um . Als schlechtestes Team qualifiziert stellten wir eine neue persönliche Bestzeit auf und siegten klar.
Danach hieß es im großen Finale unsere Freunde der Kanu-Gilde anfeuern. Die schafften allerdings nur den 3. Platz, wenn auch knapp unterlegen. Eigentlich sollten ja laut Ausschreibung Holzpaddel verboten sein, daran hielt sich nur keiner. Hätte man alle Holzpaddel eingesammelt, wäre daraus eine Holzgroßhandlung entstanden. Einen Grund für das Verbot kann ich nicht sehen. Zumal dieses all die Jahre erlaubt waren.
Am Samstag wurde dann noch ein Ausflugsdampfer vom Ruhrwacht-Team über das Wasser gezogen.
Es war wieder eine gelungene Regatta, die aber durch neue Impulse aufgwertet werden könnte.

Fakten

  • 7. Düsseldorfer Drachenboot-Regatta

  • 20.07.2002

  • 1. Platz (39 Teilnehmer) gesamt 83

  • 3 Läufe

  • Zuschauer: 80.000

Zeiten

3 Siege

3 Siege

1:06:82 ist das Maß aller Dinge

Die zweitälteste Regatta in Nordrhein-Westfalen und die mit dem wohl größten Etat in Deutschland (laut Insider-Informationen ca. 400.000 Euro) verlangte uns mal wieder einiges ab. Bevor nicht jeder Teilnehmer einzeln die Liste unterschrieben hatte, bekam man keine grüne Berechtigungskarte. Diese sollte am Steg abgebeben werden. Dort wollte die Karte aber keiner sehen. Und bei der Siegerehrung hatten wir sie glatt vergessen.
Da die Veranstaltung diesmal über 2 Tage ging, waren pro Tag nicht ganz so viele Mannschaften anwesend wie in den Vorjahren. Das Team-Zelt war wesentlich leerer. Die Lautsprecherdurchsagen waren diesmal gut zu verstehen. Bei Musik mussten aber einige Boxen ausgestöpselt werden, da man sonst sein eigenes Wort kaum verstehen konnte.
Das eigentlich Verwunderliche an diesem Morgen war ein kleines unauffälliges Schild am Eingang des Teamzeltes: Das Mitbringen von eigenen Speisen und Getränken ist nicht gestattet. Aus Cateringsicht ist dieses Verbot durchaus verständlich. Aber sollte man die Mannschaften nicht darüber vorher informieren ? Außerdem ist es halt nicht jedermanns Sache, direkt nach dem Rennen nur Bier oder Cola zu trinken. Ein paar sportspezifiche Getränke müssen also nach einem anstrengenden Rennen erlaubt sein, zumal man nicht auch noch Lust hat, sich in die Schlange vor dem Getränkewagen reinzureihen. Insofern ignorierten auch alle Teilnehmer entsprechende Hinweise des Ordnungspersonals.
Vom Organisatorischen lief fast alles wie am Schnürchen. Man konnte sehen, dass die Stadtwerke bemüht waren, die Kritikpunkte der letzten Jahre auszumerzen. So standen vor der Teamtreppe zum Steg Absperrgitter für die Mannschaften. Eng war es allerdings immer noch. Gegen Mittag platzte die Publikumsmeile aus allen Nähten. Schlendern als Teilnehmer war nur schwierig möglich. Eher musste man sich durchkämpfen.
Die Stimmung bei den Teams war durchweg gut. Da die Sonne schien waren natürlich die Schwimmwesten viel zu warm. Bei uns lief es sportlich direkt vom ersten Augenblick an. 3 nahe zu gleich gute Läufe bescherten uns auch den lang ersehnten Sieg im Finale. Auch wenn Zamek uns bis auf 2 Sekunden auf den Fersen war. Und im Finale schaffte es Jörg Hildebrand eines der ausgelutschten Paddel beim Start zu zerbrechen. Ohne dieses Maleur wären die Stadtwerke vielleicht auch noch mal näher ran gekommen. So wurde sie nur Dritter.
Bei der Siegerehrung hat sich viel geändert. Die Kapitäne aller Mannschaften wurden auf die Bühne gerufen und erhielten für jedes Teammitglied eine tolle Drachenboot-Tasse. Die besser platzierten Teams enterten komplett die Bühne. Für den Sieg erhielten wir jeder ein Handy. Zusätzlich gab es als Mannschaftspreis eine halben Drachenkopf auf einer Holzplatte.

Fakten

  • 5. Xantener Drachenboot-Festival

  • 17.08.2002

  • 2. Platz (von 3 Run-Teams) gesamt 40 Teams

  • 3 Läufe

  • Zuschauer: 10.000

Zeiten

Keep on running

Nordsee in Xanten

Nordsee in Xanten

Es geht mächtig los

Das war der große Hit der Spencer Davis Group in den 60er Jahren. Auch wir starteten diesmal als Run-Team. Am Samstag sollten maximal 24 Run-Teams ihre eigene Konkurrenz ausfahren. Die anschließende Fete hätte das Programm bestens abgerundet. Leider meldeten sich nur 4 Run-Teams. Also wurde das ganze abgeblasen. 3 der 4 Teams wurden zu den Fun-Teams auf den Sonntag mit eigener Wertung gepackt.
Der Sonntag brachte uns das schönste Wetter. Unser Team-Platz war zwar ganz weit hinten direkt am Start, aber wir konnten direkt ins Wasser springen. Kinder, Hunde und Erwachsene suchten zwischendurch die Abkühlung. Bis zum Einstieg hatten wir zwar ein ganzes Stück Fußweg, aber das machte uns wirklich nichts aus.
Da die Run-Teams voll in die Rennen ingretiert waren, gab es erwartungsgemäß klare Siege. Schnell stellte sich heraus, daß wie befürchtet die Lok Beynenburg sehr start war. Hülskens lag kanpp hinter uns. Es sollte der Durchschnitt der Vorläufe mit ins Finale der Run-Teams genommen werden. Also war der Vorsprung der Wuppertal schon 3 Sekunden. Den konnten wir im Finale auch nicht mehr wettmachen, zudem die im Finale nochmal eine Bestzeit hinlegten. Dafür wurde Hülskens aber ganz klar in die Schranken gewiesen.
Einige Fun-Teams legten aber auch nur unwesentlich schlechtere Zeiten als wir oder Hülskens vor. Da haben wohl einige nicht die richtige Flagge gezeigt. Es ist aber vertändlich, daß man in der schwächeren Klasse lieber um den Sieg fährt. Zum Glück hatten wir unseren Spochtwart mit. Dieser hat uns ein paar kurze Videos gedreht. Dort sieht, wie gut wir waren. Am Ende sind wir bei den Run-Teams Zweiter geworden und hatten auch nach Lok Beyenburg die zweitschnellste Zeit. Am Ende gab es neben der Urkunde auch noch einen Gutschein über 30 Liter Freibier. Das hat sich doch gelohnt.
Schade nur, daß die anderen Run-Teams dieser super Veranstaltung boykotiert haben.

Fakten

  • 1. Nationen- und Firmen-Cup

  • Hannover Maschsee

  • 14.09.2002

  • 1. Platz (von 8 Teams, aufgeteil in vier Geübte und 4 Ungeübte

  • 3 Läufe, anschließend Staffel-Rennen mit 2 2er-Teams

  • Zuschauer: 1000

Die Zeiten

Party

Party

Die Sieger aus Hannover

Alle Zeiten

Bootstaufe mit OB

Bootstaufe in Hannover

Bootstaufe in Hannover

SCH-Vorsitzender Herbert Pinneke und Oberbürgermeister Herbert Schmallsteg taufen das Drachenboot auf den Namen Herbert

Auch zum 1. Nationen- und Firmen-Cup in Hannover reisten die meisten wieder Freitag Abend an. Am schönen Maschsee im Strandbad Süd entstand wieder eine Zeltstadt. Diesmal nahmen nur acht Mannschaften teil. Diese wurden aufgeteilt in Geübte und nicht Geübte. Am Ende lief es auf ein Duell zwischen uns und dem vereinigten Minden hinaus. Im Finale konnten wir uns dann glücklich mit 4 Zehntel durchsetzen. Wobei der Unterschied zwischen beiden Klassen immer mehr verschwamm. So steigerten sich die Szene-Drachen enorm. Kaum zu glauben, daß die hannoveranischen Türsteher erst einen Tag zuvor das erste Mal im Drachenboot saßen. Da die Strecke kürzer als 250 m war, schafften wir auch die Zeit von 1 Minute zu knacken. Im flachen Wasser mußten wir diesmal besonders auf den langen Schlag achten.
Das Gelände des Sport-Clubs Hannover war ideal. Im Hintergrund gab es genug Parkplätze. Nur mußte Reimund seinen Wohnwagen draußen am Tor aufbauen. Genutzt wurden die sanitären Anlagen des Strandbades. Die ließen aber doch ein wenig zu wünschen übrig. Im Laufe des Tages bot der SCH Verpflegung vom Grill an. Auch wir grillten wie in Minden jeden Abend. Zwischendurch gab es ja schließlich noch den 39. Geburtstag des Teamleiters zu feiern. Als Geschenk erhielt er ein Carbon-Paddel. Auch nicht schlecht. Noch schöner wäre es gewesen, hätten die Mindener in ihrem Riesen-Zelt auch die Nacht am Maschsee mit uns verbracht.

Das Geburtstagskind

Das Geburtstagskind

mit Carbon-Paddel

Die Rennen gingen ohne Hektik ab. Man hatte genug zeitlichen Spielraum gelassen. Aufgrund dessen, daß nicht so viele Teilnehmer da waren, ging alles sehr entspannt zu. Gegen 14.00 Uhr kam sogar der Oberbürgermeister von Hannover, Herbert Schmalsteg dazu und taufte ein Drachenboot zusammen mit SCH-Präsident Herbert Pinneke auf den Namen Herbert. Welch cleverer Schachzug. Ich habe dabei meinen klaren Favoriten, welcher der beiden länger im Amt bleibt. Überhaupt müßten wir erfahren, daß die Nutzung und Verpachtung des Strandbades ein Politikum in Hannover ist.
Leider wollte keiner mit uns die 2000 m fahren. Dafür dürften wir wieder etwas Neues erleben. Aus den besten 4 Teams wurden zwei Mannschaften gebildet, die gegeneinander eine Staffel ausfuhren. Hier fuhren wir mit den Szene-Drachen. Als Startfahrer müßten wir direkt gegen die starken Mindener ran. Diese Duell endete wahrscheinlich wieder nur um Zentimeter. Leider konnte die Szene-Drachen nach der Übergabe nichts mehr zulegen. Also wurden wir diesmal Zweiter. Beim Aussteigen war wir dafür Erster. Wir bildeten ein Spalier und erwarteten alle anderen ca. 60 Paddler. Die Schlange wand sich vom Steg bis zum Grill. Der letzte hatte einen langen Weg vor sich, bis er alle abgeklascht hatte.
Wer nun glaubt, das war es, hat sich ganz schön getäuscht. In der Strandbad-Kneipe gab es noch eine Siegerehrung mit Party, die ihresgleichen sucht. Alle Manschaften bekamen Pokale. Wir gleich 2 Stück, einen Goldenen für die Sieg und einen Silbernen für die Staffel. Zusätzlich gab es auch noch Medaillen. Während der Siegerehrung war die Stimmung schon so gut, daß etliche Teilnehmer auf den Stühlen stand. Sondereinlagen gab es noch für die 3 Geburtskinder und für Achim Riemekasten. Bis vier Uhr morgens soll es noch weiter gegangen sein.
Auch nach Hannover kommen wir gerne jederzeit wieder.

Fakten

  • 3. Kanu-Gilde-Altbier-Express-Cup

  • Duisburg Innenhafen

  • 28.09.2002

  • 5. Platz

  • 5 Teams

  • 4 Läufe

  • Zuschauer 1.000

Die Zeiten

Freibier für alle

Innenhafen

Innenhafen

Duisburg

Bei der dritten Auflage dieses Hobby-Mini-Cups, der im Jahre 2000 durch die Paddel-Freunde Kanu-Gilde, Terror-Team und Altbier-Express ins Leben gerufen, stand diesmal ganz klar das Altbier im Vordergrund. Immerhin hatte der Altbier-Express bei der Regatta in Xanten für den 2. Platz 30 Liter Freibier gewonnen, welches unter die Mannschaften gebracht wurden. Für Anderstrinker gab es wenigsten 10 Liter Pils.
Traditionell traten das Terror-Team und der Altbier-Express personell geschwächt an, so daß trotz ein bis zwei Leute Verstärkung von anderen Teams, für beide nur das kleine Finale um die letzten Plätze blieb. Beide Teams von Eickhoff stellten zu Beginn der Regatta eine Bestzeit nach der anderen auf. Doch als die Teams gegeneinander fahren sollte, stellte sich heraus, daß es doch nur eine Mannschaft war. Anhand der T-Shirts und Gesichter konnte man erkennen, daß hier ein bunt zusammen gewürfelter Haufen der verschiedenen Betriebsteams der DJK Ruhrwart am Werke war. Schade eigentlich. Hätte man sich von Anfang an als eine Manschaft geoutet, wäre auch ein anderer Regattaplan aus der Schublade gezogen worden. Diese Sache war für mich der einzige Minuspunkt der Veranstaltung. Das wiegt auch nicht die eifrige Würstchengrillerei der Eickhoffs auf.
Vom sportlichen her war die gebotenen Leistung erste Sahne. So saßen auch etliche Teilnehmer der DM in Schierstein aus der Klasse Senioren Ü40 in den verschiedenen Booten. Über die Teilnahme am Finale war schnell eine Vorentscheidung gefallen. Am Ende siegte Eickhoff knapp vor der Kanu-Gilde und den Wupperdrachen. Damit haben alle drei Final-Teilnehmer den Cup jeweils einmal gewonnen.
Bei schönem Wetter verbrachten alle Paddler einen gemütlichen Nachmittag bei Speis und Trank am Innenhafen. Die Kanu-Gilde hatte sich an der Gulasch-Kanone betätigt. Wenn man bedenkt, wie es bei der ersten Auflage aussah, hat dieser Cup schon eine enorme Dimension angenommen. Um den Charakter der Regatta aber zu erhalten, sollte man sich nicht noch mehr vergrößern. Immerhin konnten wieder etliche Schaulustige angezogen werden.
Bei der Siegerehrung gab es dann auch noch eine Überraschung. Der Letze erhielt den größten Pokal und der Sieger den Kleinsten. Im nächsten Jahr gibt es vielleicht noch eine andere Regelung.