1998

Fakten

  • 5. Bergischer Drachenboot-Cup

  • 20.06.1998

  • Beyenburger Stausee

  • 23 Platz

  • 32 Teilnehmer

  • 5000 Zuschauer

Zeiten

Fete

Fete

ist immer Samstagabend - bis in die frühen Morgenstunden

Kein Saisonstart nach Maß

Anders als in denn Trainingswochen zuvor empfing uns diesmal das bergische Land in schönsten Sonnenschein. Leider regnete es am Vortag Absagen ans dem Team So kamen wir nur auf 22 Leute. Die geforderten 6 Frauen bekamen wir ebenfalls nicht zusammen. Dafür mußte eine Paddler-Freundin kurzerhand ran. Einer der aufgebauten Pavillons wurde flugs von uns belegt und mir Hilfe unseres Emblems zum Revier markiert. Neuankömmlinge wollten auch eingekleidet werden.

Vor unserem ersten Start nahmen wir am Ufer schon mal die Positionen ein. 6 Leute fuhren ihr erstes Rennen überhaupt, wovon 2 auch zum ersten Mal im Boot saßen. Die Lautstärke der Schlachtrufe ließen noch ein wenig zu wünschen übrig, zudem hatten wir in unserem ersten Rennen auch eine hammerharte Konkurrenz erwischt. Zwischen Sieger und Letzten war lediglich eine Sekunde Unterschied. Der gewünschte Start 5/15 klappte nicht wie trainiert. Die Schlagmänner hatten Probleme danach einen Rhythmus zu finden. Dadurch geriet das ganze Boot aus dem Takt. Hier wäre auch ein Sieg drin gewesen. Mit einer Zeit von 1:14 statt l:l6 hätten wir durchaus zumindest das kleine Finale erreichen können.

So wurde die Besetzung für das zweite Rennen umgestellt, schließlich mußten wir experimentieren und den neuen Leuten Gelegenheit geben, Erfahrung zu sammeln. In der Zwischenzeit hatte ein jeder Gelegenheit sich reichlich mit Würstchen, Pizza, Salat oder Nudeln einzudecken.

Unser nächster Start sollte um 15.00 Uhr sein. So fanden wir uns eine viertelstunde vorher an der Startrampe ein. Auch galt es wieder, an Land die Positionen zu besetzen. Doch eine Lautsprecheransage sollte alle Planungen über den Haufen werfen:

"Der Fahrer des Wagens D-...... wird gebeten, diesen von den Schienen zu fahren, da sonst der Zug nicht durchkommt . Und tatsächlich mußte ein Teammitglied den Steg verlassen. Zum Glück hatten wir noch einen Ersatzmann. Als wir endlich am Start waren, kam der Falschparker mit dem DLRG-Wassertaxi zum Boot und mußte leider feststellen, daß wir schon komplett waren. Also ließ er sich wieder an Land absetzen. Unter den Gesängen: "Bundesbahn, Bundesbahn.. , "Wärst du doch am Hauptbahnhof geblieben , "Huhu, huhu , mußte er sich zu Fuß ins Ziel begeben. Zum Glück wurde der Wagen nicht abgeschleppt und die Polizei verzichtete auf eine Anzeige. Im Nachhinein entpuppte sich des vermutete lCE als eine bergische Museumslok.

In letzen Rennen konnten wir wiederum unsere Kräfte nicht bündeln. Mehr als ein vierter Platz war nicht drin. Zudem verschlechterten wir uns als eine der ganz wenigen Mannschaften mit 1:18 im zweiten Durchgang. Selbst die lustig verkleideten Gallier mußten wir passieren lassen. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, war natürlich klar, daß wir nicht im Finale stehen würden. Dadurch verabschiedete sich über die Hälfte des Teams. Der Rest analysierte beim Bier und Bratwurst erst mal gemachten Fehler und kam zum Fazit; unter den gegebenen Umständen waren wir eigentlich gar nicht so schlecht. Unser Schlagmann Meinolf Twiste wurde kurzerhand zum Sammeln von Rennpraxis an ein anderes Team ausgeliehen. Da dort mehr Frauen als bei uns an Bord waren, paßte ihn wohl ganz gut. Und daß das Team aus Köln war, schien ihm auch nicht zu stören. Im Gegenzug mußten wir auf deren Hünding Diana aufpassen und Fotos von ihnen schießen. Auf die Frage nach einer Leihgebühr oder Ablösesumme war die lapidare Antwort: "Ihr seid Bänker. Das merkt man . Hätten wir in der Run-Team-Klasse gestartet, wären wir sogar ins Finale gekommen. Dort traten nur 7 Teams an, die vorher trainiert hatten und angeblich besser sein sollten. Das erwies sich aber als Trugschluß, denn die Fun-Teams waren bis auf wenige Ausnahmen doch stärker. Die Finalläufe erwiesen sich äußerst spannend. In jedem Lauf lagen 6 Boote ziemlich gleichauf, teilweise mußte erst das Zielfoto die Entscheidung bringen. Aber anscheinend hat der lange Tag in der Sonne Tribut gefordert, denn Zeiten von 1:15 waren die Regel. Da hätten wir selbst im Finale noch Chancen haben können.

Anschließend folgte die Siegerehrung durch Wolfram Faust und einem Vertreter der Firma Erfurt. Da vorher über Lautsprecher alle Mannschaften aufgefordert wurden, zur Siegerehrung anwesend zu sein, blieb mir als Teamleiter auch nicht anderes über. Doch ist es schon ziemlich frustrierend dort alleine als letzter Mohikaner zu stehen, während sich selbst die wesentlich schlechter plazierten Teams noch feiern. Aber ich hoffe, daß bessert sich noch. So erhielt jede Mannschaft eine Tüte mit drachenbezogenen Mousepads. Die jeweils 3 ersten erhielten zusätzlich einen Pokal. Außerdem gab es für die Sieger-Teams der Rennklassen einen Wanderpokal. Als ich diesen sah, blieb mir schon die Spucke weg. Für die Fun-Teams war es ein Original-Drachenkopf mit langen Hals, der in einem Brett mit Stützpfeilern montiert war.

Für die Run-Teams war der Drachenkopf in Silber dafür aber ohne Hals. Das waren Preise die für einen schon schwer zu tragen waren. Bei der Siegerehrung fiel besonders ein Typ vom Team Jäger 90 auf.. Er hatte eine goldene Sprechtüte mitgebracht und nutzte es weidlich aus etwas lauter als alle anderen schreien zu können. So forderte er, daß die Siegerteams ins Wasser springen müßten. Aber leider sang kaum einer mit bei: "Ab in die Wupper . Besagte Komiker versprach für das nächste Jahr auch, daß sein Team, die Jäger 90, nicht schneller würden. Als die Fremdgänger geehrt wurden, erfuhr man, daß diese aus Düsseldorf sind. Diese mußte er natürlich fragen, ob sie ihr Auto denn schon weggefahren haben.

Wie sich herausstellte, gab es im Prinzip keine untrainierten Teams. In der Fun-Klasse hatten die meisten Teams schon in den letzten Jahren an dieser Veranstaltung teilgenommen. Das zeigt auch, daß es in er Run-Klasse kaum einen leistungsmäßigen Unterschied gab.

Fakten

  • 3. Düsseldorfer Drachenboot-Regatta

  • 27.06.1998

  • Düsseldorfer Handelshafen

  • 11. Platz

  • 27 Teilnehmer

  • 2 Läufe

  • 18.000 Zuschauer

Zeiten

Das Training zahlt sich aus

Zu diesem Saisonhöhepunkt vor heimischer Kulisse konnte in diesem Jahr das Team aus 25 Leuten bestehen. Wie gewohnt, hatten die Stadtwerke wieder organisatorisch Alles bestens im Griff.

Zu früher Morgenstunde gab es erstmals ein Frühstück. So gestärkt konnte uns kein Gegner aufhalten. Vorher gab es für jedes Teammitglied einen Essensbon mit Abrißbuchstaben und je l0 Getränkebons. Zusätzlich erhielt jeder einer Rucksack. Inhalt: die begehrten Regatta - Souvenirs wie T-Shirt, Mütze und Anstecker in gelb. Gegen 11.00 Uhr eröffnete Stadtwerke - Vorstand Dieter Österwind die Regatta. Es folgte ein Lautfeuerwerk. Nach der Teamleiterbesprechung gab es wie gewohnt eine Teambesprechung vor der Toilette. Danach konnte man direkt die steile Treppe zum Start hinunter gehen. Zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung schon hervorragend. Nach Attentton, Ready, Go" kamen wir nur langsam aus den Startlöchern. Aber mit zunehmender Strecke fanden wir unseren Rhythmus. Und noch viel wichtiger: Wir verfielen nicht in die gleichen Fehler, wie eine Woche vorher noch in Beyenburg. Langsam schneller, aber trotzdem gleichmäßig bleibend, setzten wir uns auf den letzten Metern noch an die Spitze. Das war der zweite Sieg überhaupt und der erste in Düsseldorf. Das Nachsehen hatten die Teams von Co - Sponsor: Stora und Siemens Duewag. Die Zeit von 1:24.95 bedeutete eine Steigerung um 5 Sekunden zum Vorjahr.

Leider stellte sich heraus, daß wir nach dem 1 Durchgang nur den 9. Platz hatten. Knapp am kleinen Finale vorbei. Die Frage, ob wir mit diese eingespielten Mannschaft im 2. Durchgang noch mal angreifen und das Finale anpeilen oder ob alle eingesetzt werden sollten, beantwortete sich von alleine. Denn durch starken Wind konnten sich danach nur wenige Team verbessern. Da einer passen mußte, und andere freiwillig aussetzten, wurden die übrigen Teammitglieder eingebaut. Diese fügten sich nahtlos ein und steigerten die Stimmung um Einiges. Im zweiten Lauf kam es zum Duell der größten deutschen Konzerne: Unsere Gegner hießen Thyssen und Mannesmann. Die vorherige Stärkung durch Gemüsepfannen, Frühlingsrollen, Würstchen und Frikadellen hatte dem Team wohl gut getan. Uli Eicke verlas während des Einsteigens unseren Schlachtruf Sein Kommentar:" Das wollen wir aber sehen!" Und dieser Schlachtruf ertönte markerschütternd durch das Hafenbecken ebenso wie: La La La La, Deutsche Bank im Drachenboot." Ich glaube, an diesem Punkt hatten wir unseren Gegner schon den Schneid abgekauft und gezeigt, wer Herr im Wasser ist. Auch in diesem Rennen kamen wir sehr schlecht aus den Startlöchern. Aber wir konnten zulegen und wenn auch nur knapp, gewinnen. Beim Anfahren an den Steg, spritzen wir die herausfahrenden Boote noch kräftig naß. Daß wir uns zeitmäßig nicht verbssert harten, war schon klar. Trotzdem bildeten wir erstmals auf dem Steg einen Kreis und ließe unseren Schlachtruf ertönen Ich denke, unsere zahlreichen Fans an der Strecke, als sowohl wir selber, konnten mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Erstmals zahlte sich da Training aus. Nun sollte mit jedem weiteren Rennen eine Steigerung möglich sein. Im Mannschaftszelt zurückgekehrt, wurde die 3. Halbzeit eingeläutet. Nur wenige Leute verließen den Ort des Geschehens vorzeitig.

Wie man von mehreren Seiten erfuhr setzt sich der Drachenboot - Sport immer mehr in den Betrieben durch. Wassersport - Abteilungen soll es schon mehrere geben. Aber mit der Sparte Drachenboot sind wir wahrscheinlich ein Vorreiter. Auch präsentierten sich viele Firmen wie wir auch, im absolut einheitlichen Look. Viele hatten extra T-Shirts entworfen. Uli Eicke brachte durchaus sein Erstaunen zum Ausdruck, als ich an ihm vorbei lief und er unser Emblem betrachtete.

Beim anschließenden Schülerrennen siegte die Theodor Litt - Schule. Kein Wunder, dort ist Uli Eicke Lehrer. Aber die Zeiten, sprachen für sich. Bei den Schülern fehlt es anscheinend doch noch an Kraft.

Denn bei den Erwachsenen hätte das Siegerteam nur die rudernden Krankenschwestern und -brüder hinter ich gelassen.

Zur Siegerehrung mußte der Gewinner Dyko triefend naß antreten- Sie waren zu ihrem Glück erst im Ziel umgekippt. Doch da muß ich mich wirklich fragen wie schaffen das die Team überhaupt umzukippen? Denn das gibt es nur in Düsseldorf. Aber so wird man wenigsten in der Presse erwähnt.

Nach der Siegerehrung wurde die Bühne für den ,Clou" des Abends aufgebaut. Da nun die Kontrollen am Eingangsbereich nicht mehr so scharf waren schafften es die meisten ihre Freundinnen rein zu holen. Nach etlichen Bieren begab sieh der Rest des Teams geschlossen vor die Bühne. Dort standen uns fast 3 Stunden Live Party Rock bevor. Leider waren wir diesmal nicht so lautstark den Clou bis 22.00 Uhr zu Zugaben zu zwingen. So klang dieser schöne Tag nach einer Zugabe gegen 21.30 Uhr aus.

Fakten

  • 2. Essener Drachenboot-Festival

  • 09.08.1998

  • Baldneysee

  • 3. Platz

  • 12 Teilnehmer

  • 4 Läufe

  • Zuschauer 3.000

Zeiten

Panorama

Panorama

Blick über den Baldeneysee 1997

Unser erster Erfolg

Bei schönstem Sonnenschein schlugen wir unser Lager an der gleichen Stelle wie im Vorjahr auf. Diesmal nahmen 12 Firmen-Teams teil. Direkt im ersten Lauf unterlagen wir mit 4/Zehnteln den Wupperdrachen. Aber mit 1:12 sprang immerhin eine neue Bestzeit heraus. Diesmal wurde ein neuer Modus gefahren. Es wurden die Zeiten aus allen drei Läufen gewertet. Der 1. Lauf brachte uns auf den 3. Platz und es kam im 2. Lauf zum Duell der drei Bestplazierten. Gegen die Wupperdrachen verloren wir nur knapp, aber gegen die Mannschaft der Firma Erfurt aus Wuppertal, die Paper Dragons verloren wir doch sehr deutlich. Aber diese Mannschaft gewann schon 94 und 96 das von ihnen gesponserte Rennen in Beyenburg. Und wie lange es dauert, eine Siegermannschaft aufzubauen, merken wir ja selber stndig. Das in dieser Besetzung auch das A-Finale starten sollte, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Unseren 3. Lauf konnten wir recht deutlich (5 bzw. 11 Sekunden Vorsprung) gewinnen. Dafür aber auch mit unserer schlechtesten Zeit des Tages. Die Freunde war natürlich groß, zum ersten Mal im A-Finale zu stehen. Dort waren wir nur Auenseiter, hatten aber nicht zu verlieren. Am Ende muten wir die Überlegenheit der Gegner neidlos anerkennen. Fr die Motivation war es schon gut, mal am Sieg geschnuppert zu haben.

Leider erhielten wieder nur die Erstplazierten der Finale einen Pokal. So mußten wir wie auch im Vorjahr mit einer Urkunde nach Hause fahren. Bei der Siegerehrung präsentierten die Veranstalter ein gestenreiches Seemannslied, welches von den Teilnehmern mit Zugaberufen quittiert wurde.

Die anfnglichen Probleme, das Boot voll zu besetzen (Harald Rosendahl und Bernhard Birkel sprangen kurzfristig ein), waren nach diesem Erfolg und einem herrlichen Sonnentag voll und ganz vergessen. Das Training und die vorherigen Regatta-Teilnahme zeigten also erste Frchte.

Mit Harald Rosendahl konnte auerdem ein neues Mitglied für unseren Sport gewonnen werden. Zuvor hatte er mit Frau Christa zum Einstand das ganze Team mit Salaten, Hühnchenschenkeln ect. versorgt.

Der Baldeneysee ist fr mich bei schönem Wetter immer noch der beste Ort auf unserem Veranstaltungskalender, zumal man diesen auch für zwischenzeitliche Skateeinlagen nutzen kann.

  • 1. Kölner Drachenboot-Festival

  • 22.8.98

  • Decksteiner Weiher

  • 6. Platz

  • 17 Teilnehmer

  • Zuschauer ca. 2000

Zeiten

Ziel

Ziel

kurz vor der Mauer bremsen - Wassertiefe ca. 1 m

Weiter auf Erfolgskurs

Unser 1. Einsatz am schönen grünen Ring im Kölner Süden führte uns auf einen Parkplatz mitten im Wald. Von dort waren es noch ein paar hundert Meter bis zum Decksteiner Weiher. Leider wollte diesmal Ende August das Wetter nicht so richtig mitspielen. Mitten auf der grünen Wiese war die Veranstaltung aus dem Boden gestampft worden. Der Weiher hatte eine maximale Tiefe von etwas 1 Meter. Leider waren nur drei Boote im Einsatz. Einsteigen mußten wir von einem Bausteg, an dem immer nur 2 Boote nebeneinander Platz hatten. So nahm diese Prozedur doch einiges an Zeit in Anspruch. Gestartet wurde praktisch direkt vom Ufer aus. Und im Ziel war gerade mal Platz, um die Boote noch zu wenden. Kurz vor dem Ziel verlieren alle Teams die Kräfte, weil es dort besonders schwierig war zu paddeln, da das nahe Ufer erheblich bremste.

Auch in Köln wurden beide Vorläufe gewertet. Zu den harten Konkurrenten aus Essen (Paperdragons, Wupperdrachen), gesellten sich noch andere starke Mannschaften, wie z. B. die Telekom. So kamen wir diesmal, trotz eigener starker Leistung nur ins B-Finale. Dort waren wir aufgrund der Vorlaufzeiten wieder nur Auenseiter, wurden aber nur hauchdünn Dritter. Da in Köln die Zeiten handgestoppt wurden, können diese die knappen Unterschiede kaum real wiederspiegeln.

Im Prinzip war der Decksteiner Weiher ein schönes Gelände. Aber es mußte alles erst herangeschafft werden. Angefangen beim Toilettenhäuschen bis zum Imbißstand, an dem fast den ganzen Tag eine Schlange von bis zu 50 Leuten stand. Leider war die Rennstrecke durch Büsche und Bäume nicht ganz einzusehen. Schade. Dafür knnte ein Teil des Teams den nahe gelegenen Fuballplatz für ein kleines Aufwärm- und Beschäftigungsprogramm nutzen.

Und am Ende wollen wir auch nicht vergessen, daß Christa uns mit Frikadellen versorgte und unser Chef, Herr Hafener, nach dem gelungenen 1. Lauf eine ganze Palette Kölsch bereithielt.

Der 6. Platz war aufgrund der starken Konkurrenz ein Erfolg. Leider war Köln aus meiner Sicht trotzdem die bisher schlechteste Regatta, an der wir teilnahmen.

Fakten

  • 2. Mülheimer Drachenboot-Festival

  • 28.8.98

  • Mülheim auf der Ruhr

  • 26. Platz

  • 27 Teilnehmer (gesamt 82)

  • 2 Läufe

  • Zuschauer 35000

Zeiten

Erste Teilnahme

Erste Teilnahme

mit mäßigem Erfolg

Die über 80 startenden Mannschaften machten an diesem Wochenende die Regatta zur gröten Veranstaltung in Deutschland. Da wir uns dazu erst recht kurzfristig noch entschlossen hatten, war es auch dementsprechend schwer, das Boot voll zu bekommen. Letztendlich saßen nur 19 Leute im Boot. Keiner von uns hätte an diesem Tag mit so harter Konkurrenz gerechnet. So sprang nur der vorletzte Platz heraus. Aber wer konnte schon ahnen, daß beim Siemens-Cup fast nur aktive Wasser-Sportler der DJK Ruhrwacht Mülheim die Boote bevölkern. Eine erste Vorahnung beschlief mich schon, als ich sah wie viele Leute sich durch ein eigenes Holzpaddel als Profi outeten. Kein Wunder also, da wir in beiden Vorläufen chancenlos blieben.

Organisiert war alles hervorragend. Das Rahmenprogramm mit Verpflegung und Unterhaltung stimmte. Der ganze Tag wurde im Radio live übertragen. Da Wahljahr war, gab es ein Rennen nur für die Parteien. Jürgen Möllemann stürzte sich per Fallschirm vom Himmel und beklagte die schlechten Windverhltnisse. Beim späteren Rennen wurden seine Gelb-Blauen nur Dritter und letzter. Er räumte ein, daß ein wenig Training nicht geschadet hätte und er froh wäre, seine Partei wäre die dritte Kraft in Deutschland.

Jede Mannschaft erhielt einen eigenen Pavillon. Von dort ging es dann immer einmal über die Brücke zum Start und nach dem Rennen wieder zurück. Da wir eine kleine Spende als Sponsorengeld auftreiben konnten, kamen wir in den Genuß vor unserem Start noch interviewt zu werden. Auch unseren Schlachtruf gaben wir zum besten. Den ersten Lauf konnten wir uns danach auf Video ansehen. So schlecht waren wir nicht, nur die anderen paddelten wesentlich besser. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns mehr ausgerechnet. Aber früh ausscheiden heit auch, man ist eher am Bierstand. Wer es länger aushielt, konnte ein Rennen zwischen der Siemens-Direktion und dem Betriebsrat erleben. Selbst die hatten bessere Zeiten als wir.

Kurz vor der Siegerehrung führte ein Volkslauf die Aktiven direkt an der Rennstrecke vorbei. Trotz der bisher schlechtesten Plazierung erhielten wir den ersten, wenn auch kleinen Pokal. Ein Fackelschwimmen im Dunkeln rundete den Tag gelungen ab.

Im September folgte eine abschlieende Teamleiterbesprechung. Jeder konnte Verbesserungsvorschlge machen. Zudem wollten alle Teams im nächsten Jahr wieder dabei sein. Folglich stehen ca. 40 Mannschaften auf der Warteliste. Mit diesem Veranstaltung haben die beiden Hauptverantwortlichen von DJK Ruhrwacht und Siemens, Horst Mölders und Joachim Horn, ein absolutes Highlight gesetzt.